Redewendungen aus Hamburg.

Es heißt Moin! Moin Moin ist schon Gesabbel.

Bereits bei der Begrüßung hält es der Hamburger stehts kurz. Egal ob morgens, mittags, abends oder nachts auf dem Kiez – es heißt Moin. Nicht Moin Moin. Einfach nur Moin. Das reicht!

Nu aber Butter bei die Fische!

Trödeln und kostbare Zeit verlieren? Das gibt es in Hamburg nicht. Wenn es einst gibt, was der Hanseat absolut nicht ab kann, dann ist es lange auf etwas zu warten.

Na denn man tau!

Haben Hamburger einmal einen konkreten Plan ausgemacht, gibt es kein Zurückhalten mehr. Denn wie wir wissen, darf keine unnötige Zeit verschwendet werden.

Nich lang schnacken, Kopp in Nacken!

Die Arbeitswoche ist vorbei und endlich ist es Freitagabend. Und wo geht ein Hamburger hin? Natürlich auf den Kiez. Bei der ersten Runde Mexikaner heißt es dann schließlich „Nich lang schnacken, Kopp in Nacken!“

Alles südlich der Elbe ist Bayern.

Deutschland hat 16 Bundesländer? Nicht für einen Hamburger. Denn alles südlich der geliebten Elbe ist für ihn nur eins: Bayern. Und da fühlt er sich absolut nicht wohl.

Zitate über Hamburg.

Helmut Schmidt

„Es bleibt Hamburg, diese großartige Synthese einer Stadt aus Atlantic und Alster, aus Buddenbrooks und Bebel, aus Leben und Lebenlassen. Ich liebe diese Stadt mit ihren kaum verhüllten Anglizismen in Form und Gebärden, mit ihrem zeremoniellen Traditionsstolz, ihrem kaufmännischen Pragmatismus und ihrer zugleich liebenswerten Provinzialität.“

Karl Lagerfeld

„Hamburg ist derart familiär für mich, dass ich mich nicht mal frage, wie es ist und ob ich es vermisse. Wenn ich durch den Hafen schippere, dann habe ich das Gefühl, meine Kindheit war gestern.“

Olli Schulz

„Hamburg ist eine ziemlich entspannte Stadt. Auch wenn so viele Musiker da herkommen, gibt es kein Bremsdenken. Jeder hat seine Freiheit, es wird kein Druck ausgeübt.“

Jan Delay

„In dem Moment, wenn ich mit dem Zug in Hamburg einfahre. Vom Hauptbahnhof über die Alster – links der Jungfernstieg, rechts die Außenalster – da geht immer mein Herz auf.“

Giovanni di Lorenzo

„Wer in Hamburg ankommt, hat ein Zuhause fürs Leben.“